Generalversammlung Rindelbach gut besucht – Wolfgang Kuhn einstimmig wiedergewählt 

Über die zahlreichen Gäste der Generalversammlung des Sportvereins Rindelbach freute sich Vorstandsvorsitzender Wolfgang Kuhn ganz besonders. Rund 75 Mitglieder hatten am vergangenen Freitag den Weg in die Jagsttalschenke gefunden, um sich über den Gesamtverein zu informieren, den Ehrungen beizuwohnen und ihr Votum bei den anstehenden Wahlen abzugeben. (SchäPo - Benjamin Leidenberger)

Nach der Begrüßung und der Totenehrung durch den zweiten Vorsitzenden Gerhard Preker, blickte Kuhn auf das Vereinsjahr 2008 zurück. Zahlreiche Höhepunkte fanden sich darin. Sportliche, wie die Ausrichtungen eines Hobbyturniers, des AH-Stadtpokals und  des Leichtathletikabendsportfestes, ebenso wie gesellschaftliche. Das Jugendzeltlager des SV in der Ringlesmühle feierte bereits sein 30-jähriges Bestehen. Aber auch neuere Feste, wie das große Hoffest der Familie Hilsenbek, das alle Rindelbacher Vereine unterstützten, fanden großen Zuspruch. Mit dem Spiel ohne Grenzen (SPOG) hat der SV auch für 2010 wieder eine Großveranstaltung in Planung. Mit nunmehr 723 Mitgliedern (24 mehr als im Vorjahr) blickt man dem hoffnungsvoll entgegen und will auch in Zukunft ein so lebhafter und aktiver Verein sein.

Ortsvorsteher Arnulf Hauber übernahm die Wahlleitung und Entlastungen. In seinem Grußwort hob er vor allem darauf ab, wie wichtig eine gute Vereinsstruktur für die Gemeinden gerade auch im ländlichen Raum ist, um kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung mit zu prägen: „Der demografische Wandel trifft die Vereine, gerade deshalb ist es wichtig, den jugendlichen Angebote im Verein zu schaffen, um sinnvollen Freizeitbeschäftigungen nachgehen zu können. Die Ansprüche an ein Ehrenamt werden immer größer, gleichzeitig gibt es immer weniger Freiwillige, die bereit sind sich zu engagieren.“  Deshalb hat man sich beim SVR etwas besonderes einfallen lassen, um den Ehrenamtlichen zu Danken. Kuhn erklärt: „Statt des üblichen, unpersönlichen Kuverts zum Dank veranstalten wir dieses Jahr mit dem Geld ein „Helferfest“, um die Gemeinschaft zu pflegen.“

Die Abteilungsleiter Fußball, Uwe Schlosser (14 Jahre), Tennis, Jan-Claudius Hohberg (elf Jahre), und Turnen, Heike Schwarzbäck (sechs Jahre), wurden von Kuhn mit großem Dank für ihre vorbildliche Arbeit aus ihren langjährigen Ämtern entlassen. Auch beim SV kennt man die von Hauber zuvor angesprochene Problematik, so konnte im Bereich Turnen kein Kandidat für die Abteilungsleitung gefunden werden. Umso mehr Zuspruch erhielten dafür die Kandidaten für die zu vergebenden Posten. Allen voran wurde Wolfgang Kuhn einstimmig auf weitere zwei Jahre zum ersten Vorsitzenden gewählt. Tobias Arbter ist neuer Abteilungsleiter Fußball, Tennis übernimmt auf ein Jahr kommisarisch Karl Köhnlein.

Die weiteren Ämter bekleiden:  Kassenwart Stephanie Arbter, Vertreter der Passiven Martin Brenner, Schriftführer Jutta Ortenberg, Sponsoring Jürgen Jost.

Geehrt wurden: Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Joachim Arbter, Renate Ebinger, Herta Hadewicz, Monika Heid, Theresia Ilg, Gerdi Klora, Magdalene Kuhn, Jutta Kurz, Anna Magg, Maria Reile, Maria Schlosser und Maria Schulz.

Für 30 Jahre: Hermann Bläse, Adele Goosmann, Helga Hoch, Theresia Mattern, Belinda Schiele, Elisabeth Schiele, Angelika Schmid, Michaela Spang, Werner Steidle, Adelheid Tschunko, Armin Vornberger, Eva Weinstein, Dietmar Weitzmann und Georg Weitzmann.

Für 20 Jahre: Anja Brenner, Paul Ebert, Wolfgang Ebert, Markus Fuchs, Stefan Fuchs, Michael Hadewicz, Steffen Halt, Ute Hauber, Yvonne Hilsenbek, Elke Homolka, Manuela Kirsch, Erna Köppe, Edeltraud Ladenburger, Regina Mai, Jörg Maier, Ute Maier, Wofgang Maier, Dominik Mermi, Andreas Ruck, Edith Stoll und Markus Untch.Im Bild: Die geehrten langjährigen Mitglieder des SV Rindelbach. Von links: die ausscheidenden Abteilungsleiter Jan-Claudius Hohberg und Uwe Schlosser, 1. Vorsitzender Wolfgang Kuhn.